Noch heute zählt die Speedmaster Professional zur
Standardausrüstung der Astronauten und wird vor allem bei
Außenbordeinsätzen benutzt, wobei sie übrigens über dem Raumanzug mit
einem 640 mm langen Armband getragen wird. Derzeit gibt es insgesamt
vier Uhren, die von der NASA für den Weltraumflug zertifiziert wurde,
darunter die Omega Speedmaster Professional 3570.50.00 und X-33.
Ausstattung und Optik
Die
Speedmaster sollte sich von Anfang an von anderen Chronographen
unterscheiden. Darüber hinaus bleibt das Modell seiner Tradition treu,
sieht man von minimalen Verbesserungen ab, und ist seit 1957 fast
unverändert geblieben. Kennzeichnend sind unter anderem das schwarze
Zifferblatt, Leuchtzeiger, eine Tachometerskala und das bis 50 Meter
wasserdichte Gehäuse. Das Zifferblatt mit Minuten- und
Stunden-Chronographenzähler verfügt zusätzlich über einen dritten Zähler
für die kleine Sekunde. Die klassische Speedmaster
ist die Edelstahl-Version mit Hesalitglas, es gibt aber auch
Edelstahl-Versionen mit Saphirglas und Datumsanzeige sowie Modelle mit
Goldgehäuse.
Die Speedmaster Professional von Aldrin und die
anderen frühen Modelle enthielten noch Handaufzugswerke. Inzwischen
kommen bei den meisten Modellen Automatikwerke zum Einsatz, zunehmend
auch mit der innovativen und verschleißarmen Co-Axial Hemmung. Zudem
sind fast alle heutigen Modelle als Chronometer zertifiziert.
Jubiläumsmodelle
Die Reihe Speedmaster stellt inzwischen eine der
Hauptsäulen von Omega dar und umfasst viele bekannte und immer wieder
neue Modelle. In regelmäßiger Folge werden zu ganz unterschiedlichen
Anlässen Sondereditionen aufgelegt, von denen wir nun ein paar
vorstellen möchten.
1973 kam die limitierte Sonderedition zum 125-jährigen Gründungsjubiläum von Omega heraus, die „Speedmaster 125“ mit geändertem Design, einer zusätzlichen Datumsanzeige und dem automatischen Kaliber 1041.
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